Posts mit dem Label Alltag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alltag werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 21. Oktober 2009

alltäglich schönes: cafés

In Cafés rumzuhängen ist eine wunderschöne Sache. Ein Freund meint allerdings jedesmal, wenn ich nicht gesprächig bin und eigentlich eine gepflegte Lektüre einer gepflegten Konversation vorziehe würde, dass ich wieder "im Café" sei. Er meint wohl verträumt. Er meint wohl, Kaffee trinken kann man auch zu Hause, selbst Kuchen backen ist günstiger und man kennt sämtliche Zutaten. Aber diese besondere Stimmung, die sich daraus zusammensetzt, neue Kuchen auszuprobieren, Kaffee mit irgendeinem merkwürdigen flavour zu bestellen, einfach nur einen richtigen Cappuccino zu genießen - und aber auch fremde Menschen im Blick zu haben, eine abwechslungsreiche Einrichtung aufzunehmen und sich einfach mal was anderes zu gönnen -, diese Stimmung, die gibt es zu Hause einfach nicht. Im Café sein ist ein bisschen wie auf einer Insel sein.





Mittwoch, 23. September 2009

alltäglich schönes: mauerwerke

Komplexitätsreduktion ist natürlich was feines. Aber es ist schon auch schade um die vielen hübschen, schönen Kleinigkeiten, die durch dieses Filtern von Informationen der Aufmerksamkeit entgehen. Ohne in ein Lobpreis der Mückchen und Gräschen und Sandkörnchen zu verfallen, es gibt an Häusern schon ein paar sinnige, wenn auch teils altmodische Dinge zu sehen:

An einer Mauer an einer stark befahrenen Straße, die Teil meines Joggingwegs ist, viel mir irgendwann dieser komische Geselle auf. Irgendwie sitzt er in der Mauer nahe des Eingangs zu einem Wohnhaus. Ob es ein Kind ist, oder ein Schutzengel, oder ein Dämon?




Coole Regenrinnen.




Ob dieser Hausspruch auch innen hilft?




In einer Innenstadt außerhalb von Bayern finde ich religöse Symbolik an einem sonst völlig weltlichen Haus schon erstaunlich.






Manchmal auch einfach nur Farbe.


Samstag, 15. August 2009

alltäglich schönes: tattoo verhübschte wände

Immer dieses ewige Riesenbild über dem Sofa, der- zugegebenermaßen praktische - Spiegel in der Eingangshalle, wie früher der obligatorische Engel über dem Bett. Es gibt hier, hier, hier oder hier charmante Alternativen. Gegenüber dem mühsamen Schablonieren haben solch vorgefertigte Wandtattoos natürlich den Vorteil der Sauberkeit und Exaktheit.

Nur der Name ist etwas störend: Tattoos, das sind doch diese künstlichen Körperverunzierungen, die im schlimmsten Falle mit der Haut wachsen. Schön wäre es, wenn man die hübschen Dinger einfach umbenennen in könnte. In Wandsticker für ehemalige Sammler von glitzernden Stickern, oder Wandaufkleber für Bastler oder folierte Wandverzierungen für Gezierte. Das wäre doch mal was Anderes.